MPG: Für Benjamine in der Wissenschaft

Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende

Die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt mit ihrer MAX-Reihe www.maxwissen.de seit über fünfzehn Jahren erfolgreich den naturwissenschaftlichen Unterricht in der gymnasialen Oberstufe. Mit BIOMAX, GEOMAX und TECHMAX gelingt es, aktuelle Forschungsthemen im Unterricht zu platzieren. Mehr als 100.000 Schülerinnen und Schülern arbeiten jedes Jahr mit den MAX-Ausgaben. Mittlerweile sind die Themen in verschiedenen Bundesländern Gegenstand von Abiturprüfungsaufgaben und werden von den Schulbuch-Verlagen aufgegriffen. Inzwischen wird das Angebot ergänzt durch 10-minütige Filmbeiträge und 3D-Animationen.

Im Jahr 2013 wurden insgesamt 19 Filmbeiträge aus den Bereichen Biologie, Physik und Erdkunde auf einer DVD www.max-wissen.de/Aktuell/show/5951.html „MaxPlanckCinema – Wissenschaft im Film/Vol. 1“ kostenfrei für den Einsatz im Unterricht bereitgestellt. Ziel der Filmserie ist es, das Interesse der Schüler für die MINT-Fächer zu steigern, Wissenschaft als spannendes Betätigungsfeld sowie entsprechende positive Role Models zu präsentieren. Comic-ähnliche Sequenzen geben den Filmen eine eigene Handschrift und sollen helfen, die sich im nicht sichtbaren Bereich abspielenden Vorgänge nachzuvollziehen und die Hemmschwelle zu überwinden, wenn es darum geht, sich mit komplexen Wissenschaftsthemen auseinanderzusetzen.

In Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg, Didaktik der Chemie, wurde zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 die Tauglichkeit dieses Angebots für den Unterricht geprüft. Über 650 Lehrer bundesweit haben an der Online-Fragebogen-Aktion mitgewirkt. Die Rückmeldungen waren äußerst positiv. 75 % der Lehrer bestätigen, dass die Filme bei der Mehrheit der Schüler das Interesse wecken und über 60 % können sogar feststellen, dass der Film die Schüler motiviert, sich mit einem schweren Thema auseinanderzusetzen. Im Verlauf des Jahres 2014 wird eine DVD „MaxPlanck-Cinema – Wissenschaft im Film/Vol. 2“ folgen.

Ausbildung in der Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft bietet in 68 Instituten und Forschungsstellen Berufsausbildung www.mpg.de/6739/auszubildende in den Bereichen Büro, Labor, Elektrotechnik und IT, Metallverarbeitung, Tierpflege sowie in anderen Serviceberufen an. Zum Stichtag 15.10.2013 waren 514 talentierte Jungen und Mädchen in 37 verschiedenen, oftmals innovativen Ausbildungsberufen beschäftigt. Das entspricht bei 14.316 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen einer Ausbildungsquote von 3,5 %. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden liegt bei 37,6 %; die Anzahl schwerbehinderter Auszubildender konnte auf 25 erhöht werden. Das größte Angebot an Ausbildungsplätzen bestand 2013 in den Berufen Industrieelektroniker, Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme, Tierpfleger, Bürokaufmann, Kaufmann für Bürokommunikation sowie Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste.

Ziel der Max-Planck-Institute ist weiterhin die Sicherung des Fachkräftenachwuchses durch hohe Qualität in der Berufsausbildung – vorrangig in innovativen Ausbildungsberufen – in den eigenen Instituten oder durch Ausbildungsverbünde mit Wirtschaftsunternehmen. Dazu werden jährlich berufsfeldspezifische Tagungen für Ausbilder durchgeführt, sowie spezielle Schulungen für Auszubildende.

Die Ausbilder vernetzen sich in den Berufszweigen durch gewählte Sprecher, sowie über eine eigene digitale Informations- und Kommunikationsplattform im gemeinsamen Intranet. Hierüber werden institutsübergreifende Ausbildungsmöglichkeiten koordiniert und geeignete Bewerber für eine Anschlussbeschäftigung nach erfolgreicher Abschlussprüfung zwischen den Max-Planck-Instituten vermittelt. Etwa 85 % aller Ausbildungsabsolventen konnte eine befristete Anschlussbeschäftigung angeboten werden. Der hohe Qualitätsstandard in der Berufsausbildung zeigt sich einerseits bei der Ehrung von Max-Planck-Ausbildungsstätten mit dem eigenen Azubipreis www.mpg.de/291359/Azubipreis, aber auch darin, dass Auszubildende der Max-Planck-Institute 2013 wieder als Bundesbeste ihrer Prüfungsjahrgänge ausgezeichnet wurden. Auch auf diese Weise leistet die Max-Planck-Gesellschaft einen wichtigen Beitrag dazu, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken

Beliebtester Arbeitgeber bei Studierenden

In Arbeitgeber-Rankings erzielt die Max-Planck-Gesellschaft regelmäßig Top-Platzierungen – weit vor allen anderen deutschen Forschungseinrichtungen. So erhielt sie im Jahr 2013 zum wiederholten Mal den „Universum Award“ universumglobal.com der Wirtschaftswoche als beliebtester Arbeitgeber in der Sparte Naturwissenschaft. Rund 22.700 Studierende nahmen 2013 an der Befragung teil. Auch die Zeitschrift Focus und das Karrierenetzwerk Xing bestätigten der Max-Planck-Gesellschaft jüngst ihre große Attraktivität als Arbeitgeber. Im Bereich „Beratung, Agenturen, Kanzleien, Forschung“ belegte die Max-Planck-Gesellschaft hier den zweiten Platz.

 

 

GWK-Heft 38:
Pakt für Forschung und Innovation: Monitoring-Bericht 2014 GWK-Heft 38

 

GWK-Heft 36:
Sachstandsbericht 2011 "Steigerung des Anteils der FuE-Ausgaben am nationalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Teilziel der Strategie Europa 2020" GWK-Heft 36

 

 

GWK-Heft 35: Gemeinsame Forschungsförderung des Bundes und der Länder, Finanzströme im Jahr 2012 GWK-Heft 35
Pressemitteilung

Letzte Änderung: 30.06.2014 - 14:00 Uhr