Helmholtz: Vernetzung durch Kooperation und Wettbewerb

Helmholtz-Institute

Helmholtz-Institute geben strategischen Partnerschaften zwischen Helmholtz-Zentren und Universitäten eine besondere Dynamik. Durch Gründung einer Außenstelle eines Helmholtz-Zentrums auf dem Campus der Universität entsteht die Grundlage für eine dauerhafte enge Zusammenarbeit auf spezifischen Forschungsfeldern, die für beide Institutionen besonderes Gewicht haben. Helmholtz-Institute werden institutionell mit 3-5 Mio. Euro pro Jahr gefördert und berufen ihre leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit der Partneruniversität. Über die Vernetzung der gemeinsamen Forschung mit weiteren einschlägigen Partnerinstitutionen vor Ort und überregional entwickeln sich die Helmholtz-Institute zu Schwerpunktzentren auf ihrem wissenschaftlichen Gebiet. Seit 2009 sind Helmholtz-Institute in Mainz, Jena, Saarbrücken, Freiberg und Ulm gegründet worden. Diese Institute werden durch Bund und Länder gefördert. Sie stärken die universitäre Forschung auf zukunftsträchtigen Feldern. Das erfolgreiche Konzept wurde im 2013 fortgesetzt und ausgebaut mit Standorten in Erlangen und Münster. Am 11. Oktober 2016 hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft die Gründung von zwei weiteren Helmholtz-Instituten beschlossen. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU) können jetzt das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) gründen. Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), und die Universität Oldenburg können das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität in Oldenburg (HIFMB) ins Leben rufen.

 

Strategische Partnerschaften

Mit der Förderlinie Strategische Partnerschaften des Impuls- und Vernetzungsfonds wird die Zusammenarbeit mit den strategisch wichtigen Partnern gefördert. Kollaborationen werden auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene ermöglicht.

Komplementäre Partnerschaften und Netzwerke sind eine wichtige Voraussetzung für umfassende Systemlösungen. Hier sind die Universitäten die wichtigsten Adressaten, aber auch andere qualifizierte Partner im nationalen und internationalen Wissenschaftssystem und aus der Wirtschaft. Die zweite Säule des Fonds will diese Kooperationen incentivieren und unterstützen. Für die Entwicklung umfassender Systemlösungen entlang der Erkenntnis- und Innovationskette können in vielen Bereichen externe Partner die Kompetenzen der Gemeinschaft komplementär ergänzen und damit Synergien zum gegenseitigen Nutzen heben.

Alle Kooperationen müssen nachweislich ein Helmholtz-Forschungsthema stärken und zum Erreichen der notwendigen ‚kritischen Masse‘ für das Thema beitragen. Die Kooperationen entwickeln und stärken ein Zukunftsthema oder leisten einen Beitrag zu Forschungsprogrammen der Gemeinschaft. Fördervoraussetzung ist die nachweisbare Exzellenz der Kooperationspartner oder ggf. auch der bereits dokumentierten gemeinsamen Aktivitäten.

 

Weiterführender Link:

www.helmholtz.de

 

 

Pakt für Forschung und Innovation::kompakt:: - die Informationsbroschüre können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

 

Pakt für Forschung und Innovation – Fortschreibung 2016-2020 (PFI III)

Bitte auf Link: PFI III 2016-2020

 

 

 

 

 

GWK-Heft 52:
Pakt für Forschung und Innovation: Monitoring-Bericht 2017 GWK-Heft 52

Letzte Änderung: 26.06.2017 - 08:30 Uhr